Weltmalariatag 2008

Musiker der afrikanisch-karibischen Band Fulani unterstützen die Kampagne STOP MALARIA NOW!
Am Welt-Malaria-Tag 2008 organisierte action medeor als Trägerorganisation von Stop Malaria Now! eine Informationsveranstaltung in Köln, um auf Malaria als globales Gesundheits- und Entwicklungsproblem aufmerksam zu machen.
Mit "music and message" wurde das Motto des ersten Welt Malaria Tages: Malaria kennt keine Grenzen aufgegriffen. Malariaexperten wie Christoph Bonsman, action medeor und Athuman Chiguzo, KeNAAM sowie politische Entscheidungsträger, wie Dr. Karl Addicks (MdB), haben über Malaria informiert und Fragen aus dem Publikum Rede und Antwort gestanden.
Musiker der afrikanisch-karibischen Band Fulani und die Samba-Gruppe Choco sorgten für die internationale musikalische Unterhaltung.
Außerdem konnte man sich am Eine-Welt-Mobil unseres Kampagnen-Partners Eine Welt Netz NRW durch Spiele und Mitmach-Aktionen über Malaria informieren.
Weltmalariatag
Zum ersten Mal wurde der 25. April 2008 als internationaler Weltmalariatag begangen. Der Weltmalariatag soll jährlich dazu beitragen, Malaria stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen und darüber zu informieren, dass Malaria eine vermeid- und behandelbare Krankheit ist, die nach wie vor bis zu einer Million Todesopfer jährlich fordert.
Im Jahr 2007 hat die Versammlung der Weltgesundheitsorganisation beschlossen, dass verstärkte Sensibilisierung notwendig ist, um Malaria als globales Problem öffentlichkeitswirksam zu thematisieren. Dieser Beschluss war ein wichtiger Schritt Malaria als globale Herausforderung anzusehen.
Der Weltmalariatag ersetzt den Afrika-Malaria-Tag, der im Jahr 2000 auf dem ersten afrikanischen Gipfeltreffen zu Malaria in Abuja, Nigeria, von führenden Vertretern 44 afrikanischer Länder ins Leben gerufen wurde. Seit 2001 wurde daraufhin der Afrika-Malaria-Tag am 25. April veranstaltet, um auf die schwerwiegenden Auswirkungen der Krankheit auf dem Kontinent aufmerksam zu machen.
Alle Länder sind am Weltmalariatag dazu aufgefordert ihr Zugeständnis zu bekräftigen, dazu beizutragen die Last der Krankheit zu verringern. Gemeinden überall auf der Welt sollen dazu ermutigt werden sich für den Kampf gegen Malaria zu engagieren.







